Massive Änderung des Microsoft Sharing-Konzepts (betrifft MS Teams, OneDrive, SharePoint Online) MC1243549
Veröffentlicht : Juni 22, 2026
Microsoft hat überraschend und mit ungewöhnlich kurzem Vorlauf eine erhebliche Änderung im Umgang mit Konzepten für das Teilen von Daten mit externen Geschäftspartnern/Gästen in den Produkten Teams, OneDrive for Business und SharePoint Online (SPO) angekündigt. Diese befindet sich bereits in der aktiven Umsetzung und Rollout in allen weltweiten M365 Tenants.
Bislang war es recht einfach, Ordner oder Dokumente in den genannten Tools mit externen Gästen zu teilen, wenn die Richtlinien in der Organisation dies zuließen. Über einen Rechtsklick konnte eine Datei nicht nur innerhalb des Tenants geteilt werden, sondern auch mit einer externen Mailadresse. Für den sicheren Zugriff wurde dann eine Mail mit einem Einmalpassword an diesen Gast geschickt.
Diese gewohnte Methode zum Teilen von Dateien über die O365 Onlineplattform außerhalb der eigenen Mitarbeitenden unterliegt jetzt einem abgewandelten Technologiekonzept. Im Extremfall kann es auch zunächst erst einmal überhaupt nicht funktionieren - insbesondere bei Tenants, deren Basiseinstellungen nach europäischen Datenschutzkonzepten einer gewissen Basishärtung unterworfen wurden. Dies gilt in beiden Fällen selbst für bereits in der Vergangenheit autorisierte Zusammenarbeitsszenarien.
Konkret wurde die Methode der Email-basierten Einmalcodebereitstellung an Personen außerhalb der eigenen Organisationsstruktur abgelöst durch eine Zwangsumrüstung auf Entra ID B2B-Gästekontenrollout.
Aus Managementsicht handelt es sich daher nicht nur um eine technische Produktänderung, sondern um ein Risiko für Zusammenarbeit, Informationssicherheit, Datenschutz und Betriebsstabilität.
Microsoft kommuniziert diese Änderungen und Timelines wie folgt:
· SPO OTP authentication will retire beginning July 2026.
· The option to disable Entra B2B integration will be removed.
Impact on external users
· External users who already have an Entra B2B guest account in your directory:
· No change in behavior.
· External users without a B2B guest account:
· Specific people links shared after changes rolled out to your tenant:
o A guest account will be automatically created via the Entra B2B Invitation Manager.
o Authentication will use Entra B2B (email OTP available if enabled).
· Specific people links shared before changes rolled out to your tenant:
o SPO OTP authentication continues until July 2026.
o After July 2026, these users will receive access denied until a matching B2B guest account exists.
Externe Zusammenarbeit kann kurzfristig blockiert werden.
Hoch
Unkontrollierte Gastkonten
Automatisierte Gastanlage ohne Governance kann Transparenz und Kontrolle reduzieren.
Hoch
Conditional-Access-Lücken
Bestehende Sicherheitsregeln berücksichtigen neue Gastzugriffe ggf. nicht ausreichend.
Hoch
Audit- und Datenschutzfragen
Freigaben, Genehmigungen und Verantwortlichkeiten müssen nachvollziehbar sein.
Mittel bis hoch
Was ist zu tun?
Neben grundsätzlichen Aspekten zur Konfiguration und ggf. Freischaltung bzw. Aufrechterhaltung der Funktionalität wirft das neue Konzept auch Fragen zur Gästeverwaltung und zu Auswirkungen auf vorhandene Conditional Access Regelwerke auf. Selbst wenn in Ihrem Tenant aufgrund von “unglücklichen Defaulteinstellungen” keine direkte praktische Einschränkung auffällt, besteht dann ein gewisses Risiko von ungewollten neuen Lücken in Ihrem Zugriffs- und Sicherheitskonzept. Im offensichtlicheren Fall berichten Ihnen Ihre Mitarbeitenden, dass die Dateifreigaben an Externe mit Fehlermeldungen fehlschlagen und/oder Sharing-Betriebsabläufe mit Externen aus dem Nichts heraus auf einmal nicht mehr funktionieren.
Mit ausschließlichem Einsatz von Bordmitteln in Entra ID lässt sich nach unserer Meinung keine akzeptable Konfiguration erzielen.
Obwohl es sich nicht um ein “traditionelles CVE-Ereignis” handelt, sind die Konsequenzen der Funktionsänderung und dem Umgang mit vorhandenen Sicherheitskonzepten, welche diesen Anwendungsfall naturgemäß vorab nicht berücksichtigen konnten, weitreichend und bedeutsam.
Die gute Nachricht: Wir als braincon sind von dieser Maßnahme natürlich ebenfalls betroffen. Daher haben wir haben unsere Prozesse und Werkzeuge angepasst, neu verprobt und haben daraus ein mehrstufiges Lösungskonzept für Sie erarbeitet, welches wir Ihnen gerne anbieten möchten:
Beratung zur Entra-ID-Tenantkonfiguration und zu sicheren Grundeinstellungen Analyse von sinnvollen Grundeinstellungen Ihres Tenants mit Blick auf die europäische Datenschutznorm.
Governance-Konzept für externe Benutzer und Gastkonten Beratungspaket zum Umgang mit Externen-/Gastkonten in dem Umfang, wie es nunmehr für Teams, OneDrive for Business und SharePoint Online geboten ist (EntraID Tenantkonfiguration)
Self-Service-Workflows mit Genehmigungsstufen für SharePoint Online und OneDrive for Business Workflow- und Automationslösung zum professionellen Umgang mit Externenkonzepten für OneDrive for Business und SharePoint Online im SelfService-Verfahren mit integrierten Genehmigungsstufen (Office 365 Automation und Workflows).
Self-Service-Workflows für Microsoft Teams und teamübergreifende Zusammenarbeit Workflow- und Automationslösung zum professionellen Umgang mit Zusammenarbeitskonzepten in Microsoft Teams im SelfService-Verfahren mit integrierten Genehmigungsstufen (Office 365 Automation und Workflows). Dieses Modul stützt insbesondere den Umgang mit OneDrive for Business und SharePoint Online (Nutzung einer gemeinsamen Informations- und Konfigurationsbasis).
Prüfung und Anpassung von Conditional-Access-Regeln Beratungs- und Konfigurationsmaßnahmen zur notwendigen Ertüchtigung Ihres Conditional Access Regelwerkes und der resultierenden Schutzmaßnahmen zur Verhinderung von Datenabfluss an externe Geschäftspartner außerhalb der autorisierten Office 365 Sharingprodukte.
Security-Review des Entra-ID-Tenants inklusive teilautomatisierter Analyse der Regelwerke Erstellung eines Security-Reports, einmalig oder regelmäßig als Managed Service.
Bei den beschriebenen Maßnahmen handelt es sich natürlich um zeitintensive Vorgänge, die trotz der Dringlichkeit ausreichend Planungsvorlauf benötigen. Wenden Sie sich bitte an Ihre Vertriebsansprechpartner (alternativ via vertrieb@braincon.de) bei uns im Haus, um ein entsprechendes Maßnahmenpaket zu vereinbaren. Aufgrund der technischen Komplexität können unsere Experten keine AdHoc-Hilfestellung anbieten, damit wir anschließende Funktionsprobleme ausschließen können.
Aktuell werden viele Angriffe auf Microsoft Konten gemeldet. Diese Angriffe laufen teilweise unterstützt durch künstliche Intelligenz und werden unter anderem über eine Phishing-as-a-Service Plattform durchgeführt: “Kali365”. Die resultierenden Angriffsemails sind von hoher Qualität und teilweise auch in deutscher Sprache verfasst.
Alle O365 Online-Services, die von Microsoft bereitgestellt werden, unter anderem:
MS Outlook
MS Teams
MS OneDrive
MS SharePoint Online
und viele mehr …
Wie funktioniert der Angriff?
Der Angriff missbraucht den sogenannten Device-Code-Login - eine legitime MS Authentifizierung. Auf diesem Weg wird die klassische Passworteingabe und Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) komplett umgangen. Der Angreifer muss dazu auch keine nachgebildete Pseudo-Anmeldeseite bereitstellen.
Die Opfer erhalten Phishing-Mails mit einem legitimen Gerätecode
Sie werden umgeleitet auf eine offizielle Microsoft-Autorisierungsseite
Der Nutzer wird aufgefordert, den übermittelten Code zur Geräteregistrierung einzugeben - KEIN Passwort!
Die Angreifer erhalten ein OAuth-Token – und damit dauerhaften Zugriff, ohne jede weitere Abfrage.
Woran ist der Angriff zu erkennen?
Plötzliche Aufforderung wie: „Wechseln Sie auf Ihrem Computer oder Mobilgerät zu login.microsoft.com /device und geben Sie diesen Code ein“
Unerwartete Dokumenten‑ oder Freigabe-E-Mails
Ungewöhnliche Authentifizierungsanfragen
„Dringlichkeit“ oder Druck
Was ist zu tun?
Wir halten die aktuelle Situation für gefährlicher als den regulären Phishing/SCAM-Fall.
Falls sie im angesprochen Kontext selber nicht sicher konzipieren und administrieren/umsetzen können oder möchten, können wir Ihnen ein Paket aus unserer Consultingabteilung anbieten: es enthält Beratungsleistung, Betrachtung möglicher Härtungsmaßnahmen und/oder Security Assessment Methoden. Wenden Sie sich bitte an Ihre Vertriebsansprechpartner (alternativ via vertrieb@braincon.de) bei uns im Haus, um ein entsprechendes Maßnahmenpaket zu vereinbaren. Aufgrund der technischen Komplexität können unsere technischen Berater i.d.R. keine AdHoc-Hilfestellung anbieten, damit wir anschließende Funktionsprobleme ausschließen können.
Unsere eigene EntraID Security Assessment Lösung konnte schon vor dieser aktuellen SCAM-Welle einen Tenant auf das Vorhandensein bzw. das Fehlen passender Blocking-Regeln hin analysieren und auch mögliche andere Angriffsvektoren auf Ihre Identitäten aufzeigen. Auch hierzu stellen wir Ihnen gerne die Details vor.
Bitte beachten Sie jedoch, dass wir keinerlei forensische Untersuchungen durchführen.
Wir möchten Sie darüber informieren, dass es aufgrund der am Sonntag, den 26.10.2025 bevorstehenden Umstellung auf die Winterzeit (von 03:00 auf 02:00 Uhr) zu Problemen beim Einsatz von Citrix Provisioning Services (PVS) kommen kann. Wenn bei Ihnen Citrix PVS/MCS nicht im Einsatz ist, ist diese E-Mail für Sie nicht relevant.
Wir empfehlen dringend, geplante Server Neustarts von Citrix Multiuser Systemen von Samstag, den 25.10.2025 bis Dienstag, den 28.10.2025 auszusetzen.
Produktnamen: Desktop as a Service – (DaaS), Citrix Virtual Apps and Desktops (CVAD), XenApp & XenDesktop (XA/XD)
Ab der Version 2503.1 von Citrix Virtual Apps and Desktops (CVAD) ist dieses Thema übrigens unter bestimmten Voraussetzungen gefixt: What’s new | Citrix Provisioning 2503.1. Kommen Sie gerne auf uns zu, wenn wir Sie in den nächsten Monaten in dem Kontext eines etwaigen Versionsupgrades und dem Thema vDisk-Management mit PVS unterstützen dürfen.
Hintergrund (technisch): Die Konfiguration der Sommer- Winterzeit Einstellung (Daylight Saving Time - DST) wird in der Registry der Worker gespeichert. Da sich Ihre mittels Citrix Provisioning bereitgestellten vDisks in der Regel im Standard Image Mode befinden, starten diese mit der DST-Einstellung der letzten vDisk Änderung. Nach der bevorstehenden Umstellung auf die Winterzeit startet das System folglich noch mit der in der vDisk eingestellten Sommerzeit. Bis diese Einstellung über den Windows-Zeitgeber mit der Domäne auf die Winterzeit geändert wurde, ist die Gruppenrichtlinienabarbeitung bereits abgeschlossen. Die Gruppenrichtlinien können zu diesem Zeitpunkt aufgrund der noch bestehenden Zeitdifferenz von einer Stunde nicht abgearbeitet werden (Kerberos - 5 Minuten). Sämtliche Startup-Skripte und Computereinstellungen finden somit keine Anwendung. Erst bei der nächsten Ausführung der Gruppenrichtlinienaktualisierung werden die Computereinstellungen übernommen. Die Startup-Skripte werden dabei nicht mehr ausgeführt.
Lösung: Öffnen der vDisk im „Private Image Mode“ nach der Zeitumstellung, also in der Winterzeit. Die vDisk muss lediglich einmal im „Private Image Mode“ gebootet und wieder generalisiert werden. Nach der Umstellung in den „Standard Image Mode“ sind keine Probleme zu erwarten.
Sollten Sie weitere Fragen haben oder Unterstützung benötigen, können Sie gerne bei bestehendem Supportvertrag unter https://support.braincon.de ein Ticket eröffnen.
Für Kunden mit einem aktiven bcManaged bzw. entsprechendem bcSupportPLUS Vertrag übernehmen wir selbstverständlich die Planung und Durchführung.
Ohne bestehenden Vertrag unterstützt Sie auch gerne unser Vertriebsteam.
Wir möchten Sie dafür sensibilisieren und darüber informieren, dass Microsoft jeweils im September und im Oktober eine Deadline für länger angekündigte Härtungsmaßnahmen nunmehr alternativlos umsetzt. Bei untauglichen Ausgangsvoraussetzungen Ihrer Umgebung wird es dann zu Funktionseinschränkungen kommen, die in der “ersten Welle” auch nicht immer zweifelsfrei eine Zuordnung auf die Ursache ermöglichen, wenn die Zusammenhänge/Abhängigkeiten nicht klar sind.
Wir hoffen und gehen davon aus, dass Ihnen diese Anforderungen auf Grund des schon längeren Vorlaufs bereits bekannt sind und die notwendigen Änderungen schon umgesetzt worden sind, ggf. auch in Zusammenhang aus vorhergehender Projektarbeit mit unseren Mitarbeitenden. Der Vollständigkeit halber betrachten Sie diese Nachricht daher bitte als abschließende Erinnerung.
Konkret geht es um zwei Veränderungen und Zeitfenster:
September 2025: Active Directory Certificate Strong Mapping
Oktober 2025: Exchange Hybrid Dedicated App
Beide genannten Änderungen haben gemeinsam, dass die fortlaufende Anwendung/Einspielung von Produktpatches alleine nicht ausreicht, um die notwendige Betriebsvoraussetzung sicher zu stellen, sondern es waren/sind immer zusätzliche Konfigurationsmaßnahmen umzusetzen!
Mögliche ad-hoc Funktionseinschränkungen
Wir haben eine Reihe von denkbaren Fallbeispielen und Einschränkungen identifiziert:
Kein WLAN- oder LAN-Beitritt von Windows-Geräten und/oder SmartPhones an Ihr 802.1x-gesicherters Firmennetzwerk (Diese Fehlersituation kann auch bei EntraID-Only Devices auftreten)
Verlust der Kalenderintegration in Microsoft Teams
Kein Postfachzugriff mit der Outlook Mobile App
Kein (personalisierter) Zugriff auf Unternehmensressourcen vom SmartPhone oder Laptop aus (i.d.R. Webservices)
Details zu den Änderungen
1) September 2025: Active Directory Certificate Strong Mapping
Ab Oktober 2025 gelten für Exchange Server Hybridstellungen neue Anforderungen zur korrekten Implementierung einer Dedicated Exchange Hybrid App, die sich auch auf bestehende Installationen auswirken werden. Es setzt außerdem gewisse minimale Produktversionen bzw. Cumulative Updates für die Exchange Server onPremises Installation voraus. https://learn.microsoft.com/en-us/Exchange/hybrid-deployment/deploy-dedicated-hybrid-app
Maßnahmen
Nach aktuellem Kenntnisstand wird keine ad-hoc Funktionswiederherstellung nach den genannten Stichtagen möglich sein. Die nur begrenzt umsetzbaren Workarounds greifen nicht pauschal bzw. benötigen auch dann Vorlauf zur Implementierung. Insbesondere ein Wiederanlauf kann sich zeitlich länger strecken.
Deshalb empfehlen wir, dass Sie sich sehr zeitnah mit dem gegebenen Hinweis (erneut) auseinandersetzen. Nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf, falls Sie absehbar von der Härtungsmaßnahme negativ beeinträchtigt sein werden. Wir würden dann gemeinsam mit Ihnen bewerten, ob kurzfristige Konfigurationsmaßnahmen notwendig (und noch durchführbar) sind.
Wir möchten Sie darüber informieren, dass bezüglich der Schwachstellen (CVE-2025-7775, CVE-2025-7776, CVE-2025-8424) in Citrix NetScaler ADC auch Informationen vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) veröffentlicht wurden:
Citrix NetScaler ADC und NetScaler Gateway: Angriffe auf ungeschützte Instanzen - bsi.bund.de Am 26. August 2025 veröffentlichte Citrix ein Security Bulletin zu drei neu entdeckten Schwachstellen in seinen Produkten NetScaler ADC und NetScaler Gateway (vormals Citrix ADC bzw. Citrix Gateway) [CIT25]. Die Sicherheitslücken haben folgende Charakteristika, Kennungen und Bewertungen nach dem Common Vulnerability Scoring System (CVSS) in Version 4.0 erhalten: Citrix wies in diesem ... www.bsi.bund.de
Wie das BSI erläutert, "überschneiden sich die für eine erfolgreiche Ausnutzung erforderlichen Voraussetzungen teilweise mit dem Sachverhalt von Juni 2025."
Damals wurden Schwachstellen bereits vor Veröffentlichung der aktualisierten Firmware durch den Hersteller ausgenutzt.
Bitte entscheiden Sie als Betreiber und gemäß Ihren Statuten, ob Sie für eine Prüfung auf etwaige Kompromittierung einen Forensik-Dienstleiter hinzuziehen.
Wie kann die braincon GmbH Sie in diesem Kontext unterstützen?
Sollte Ihr Forensik-Dienstleister Daten oder Artefakte Ihrer NetScaler benötigen, so können wir ihn dabei gerne unterstützen. Wir überprüfen auch gerne die Anbindung an Ihr zentrales Logging-System.
Bitte beachten Sie, dass wir als braincon GmbH keinerlei forensische Untersuchungen durchführen.
Citrix hat Details zu Schwachstellen (CVE-2025-7775, CVE-2025-7776 and CVE-2025-8424) in Citrix NetScaler veröffentlicht und Fixes bereitgestellt, welche die betroffene Lücke schließen. Der Hersteller empfiehlt dringend, die entsprechende Firmware zu installieren und kommentiert folgendermaßen:
CVE ID
Description
Pre-requisites
CWE
CVSS
CVE-2025-7775
Memory overflow vulnerability leading to Remote Code Execution and/or Denial of Service
NetScaler must be configured as Gateway (VPN virtual server, ICA Proxy, CVPN, RDP Proxy) or AAA virtual server (OR) NetScaler ADC and NetScaler Gateway 13.1, 14.1, 13.1-FIPS and NDcPP: LB virtual servers of type (HTTP, SSL or HTTP_QUIC) bound with IPv6 services or servicegroups bound with IPv6 servers (OR) NetScaler ADC and NetScaler Gateway 13.1, 14.1, 13.1-FIPS and NDcPP: LB virtual servers of type (HTTP, SSL or HTTP_QUIC) bound with DBS IPv6 services or servicegroups bound with IPv6 DBS servers (OR) CR virtual server with type HDX
CWE-119 - Improper Restriction of Operations within the Bounds of a Memory Buffer
CVSS v4.0 Base Score:9.2
CVE-2025-7776
Memory overflow vulnerability leading to unpredictable or erroneous behavior and Denial of Service
NetScaler must be configured as Gateway (VPN virtual server, ICA Proxy, CVPN, RDP Proxy) with PCoIP Profile bounded to it
CWE-119 - Improper Restriction of Operations within the Bounds of a Memory Buffer
CVSS v4.0 Base Score:8.8
CVE-2025-8424
Improper access control on the NetScaler Management Interface
Access to NSIP, Cluster Management IP or local GSLB Site IP or SNIP with Management Access
Betroffene Produkte NetScaler ADC and NetScaler Gateway 14.1 BEFORE 14.1-47.48 NetScaler ADC and NetScaler Gateway 13.1 BEFORE 13.1-59.22 NetScaler ADC 13.1-FIPS and NDcPP BEFORE 13.1-37.241-FIPS and NDcPP NetScaler ADC 12.1-FIPS and NDcPP BEFORE 12.1-55.330-FIPS and NDcPP
WICHTIG: Eine dauerhafte Lösungsmöglichkeit Seit über einem Jahr haben wir die Herausforderung, NetScaler Updates unmittelbar bei deren Verfügbarkeit zu entdecken und zur Installation zur bringen, längst vollautomatisiert, zuverlässig und wiederkehrend gelöst. Mit bcEvergreen für NetScaler sind Ihre Appliances schon auf dem aktuellen Stand, bevor Sie überhaupt eine Nachricht wie diese hier empfangen. Unser Service bcEvergreen ist der Gold-Standard für automatisiertes PatchManagement, lässt sich vollständig transparent in jede beliebige Umgebung integrieren, anpassen und arbeitet zu 100% ITIL-konform.
Gerne unterstützen wir dabei, die Systeme auf den vom Hersteller empfohlenen Firmwarestand zu bringen. Bitte beachten Sie, dass wir keinerlei forensische Untersuchungen durchführen.
Besteht ein entsprechender bcSupport oder bcManaged Vertrag für dieses Produkt, kümmern wir uns natürlich proaktiv um die Aktualisierung der Geräte.
Ohne einen entsprechenden Vertrag erlauben wir uns bei Abschluss der notwendigen Maßnahmen innerhalb von 48 Stunden nach Veröffentlichung des Herstellers, eine Notfallpauschale von 400,00 Euro zuzüglich des tatsächlich anfallenden Aufwands abzurechnen.
Sehr geehrte Geschäftspartner der braincon GmbH,
Citrix hat Details zu Schwachstellen (CVE-2025-5349 und CVE-2025-5777) in Citrix NetScaler veröffentlicht und Fixes bereitgestellt, welche die betroffene Lücke schließen. Der Hersteller empfiehlt dringend, die entsprechende Firmware zu installieren und kommentiert folgendermaßen:
CVE ID
Description
Pre-requisites
CWE
CVSS
CVE-2025-5349
Improper access control on the NetScaler Management Interface
Access to NSIP, Cluster Management IP or local GSLB Site IP
CWE-284: Improper Access Control
CVSS v4.0 Base Score: 8.7
CVE-2025-5777
Insufficient input validation leading to memory overread
NetScaler must be configured as Gateway (VPN virtual server, ICA Proxy, CVPN, RDP Proxy) OR AAA virtual server
WICHTIG: Eine dauerhafte LösungsmöglichkeitSeit über einem Jahr haben wir die Herausforderung, NetScaler Updates unmittelbar bei deren Verfügbarkeit zu entdecken und zur Installation zur bringen, längst vollautomatisiert, zuverlässig und wiederkehrend gelöst. Mit bcEvergreen für NetScaler sind Ihre Appliances schon auf dem aktuellen Stand, bevor Sie überhaupt eine Nachricht wie diese hier empfangen. Unser Service bcEvergreen ist der Gold-Standard für automatisiertes PatchManagement, lässt sich vollständig transparent in jede beliebige Umgebung integrieren, anpassen und arbeitet zu 100% ITIL-konform.
Gerne unterstützen wir dabei, die Systeme auf den vom Hersteller empfohlenen Firmwarestand zu bringen. Bitte beachten Sie, dass wir keinerlei forensische Untersuchungen durchführen.
Besteht ein entsprechender bcSupport oder bcManaged Vertrag für Citrix NetScaler kümmern wir uns natürlich proaktiv um die Aktualisierung der Geräte.
Ohne einen entsprechenden Vertrag erlauben wir uns bei Abschluss der notwendigen Maßnahmen innerhalb von 48 Stunden nach Veröffentlichung des Herstellers, eine Notfallpauschale von 400,00 Euro zuzüglich des tatsächlich anfallenden Aufwands abzurechnen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team der braincon GmbH
CITRIX hat heute umfassende Informationen über Schwachstellen in diversen Produkten veröffentlicht. Im folgenden haben wir uns erlaubt, diese für Sie übersichtlich darzustellen, mit Verlinkung auf die Herstellerinformation und Downloads, absteigend sortiert nach dem CVSS v4.0 Base Score.
Benötigen Sie unsere Unterstützung oder haben Sie Fragen? Dann kontaktieren Sie uns unter cve@braincon.de. Gerne unterstützen wir dabei, die Systeme auf den vom Hersteller empfohlenen Firmwarestand zu bringen. Bitte beachten Sie, dass wir keinerlei forensische Untersuchungen durchführen.
Besteht ein entsprechender bcSupport oder bcManaged Vertrag für die entsprechenden Produkte, kümmern wir uns natürlich proaktiv um die Aktualisierung der Geräte.
Nochmals sei der Hinweis auf unseren Service bcEvergreen erlaubt:
Sprechen Sie uns gerne darauf an, wenn Sie diesen Enterprise-erprobten und ITIL-tauglichen Service bcEvergreen für NetScaler und den damit möglichen InstantPatch-Mechanismus kennen lernen möchten.
CITRIX hat Details zu einer sehr schwerwiegenden Schwachstelle (CVE-2023-6548 und CVE-2023-6549) in CITRIX NetScaler veröffentlicht, mit einer Bewertung von 8,2 (von 10) auf der CVSS-Skala. Es wurden Fixes bereitgestellt, welche die betroffene Lücke schließen. Der Hersteller empfiehlt dringend, die entsprechende Firmware zu installieren und kommentiert folgendermaßen:
„NetScaler ADC and NetScaler Gateway contain the vulnerabilities described below.“
CVE ID
Affected Products
Description
Pre-requisites
CWE
CVSS
CVE-2023-6548
Authenticated (low privileged) remote code execution on Management Interface
Access to NSIP, CLIP or SNIP with management interface access
CWE-94
5,5
CVE-2023-6548
CVE-2023-6549
Denial of Service
Appliance must be configured as a Gateway (VPN virtual server, ICA Proxy, CVPN, RDP Proxy)
CWE-119
8,2
CVE-2023-6549
„Exploits of these CVEs on unmitigated appliances have been observed. Cloud Software Group strongly urges affected customers of NetScaler ADC and NetScaler Gateway to install the relevant updated versions as soon as possible.”
Benötigen Sie unsere Unterstützung oder haben Sie Fragen? Dann kontaktieren Sie uns unter cve@braincon.de. Gerne unterstützen wir dabei, die Systeme auf die vom Hersteller empfohlenen Versionsstände zu bringen. Bitte beachten Sie, dass wir keinerlei forensische Untersuchungen durchführen.
Besteht ein entsprechender Vertrag für CITRIX NetScaler, welcher die regelmäßige Aktualisierung der Umgebung vorsieht, kümmern wir uns natürlich proaktiv um die Aktualisierung.
CITRIX hat Details zu einer sehr schwerwiegenden Schwachstelle (2023-4966) in CITRIX NetScaler veröffentlicht mit einer Bewertung von 9.4 (von 10) auf der CVSS-Skala.
Es wurden Fixes bereitgestellt, welche die betroffene Lücke schließen. Der Hersteller empfiehlt dringend, die entsprechende Firmware zu installieren und kommentiert folgendermaßen:
“Multiple vulnerabilities have been discovered in NetScaler ADC (formerly Citrix ADC) and NetScaler Gateway (formerly Citrix Gateway). …
Note: NetScaler ADC and NetScaler Gateway version 12.1 is now End-of-Life (EOL). Customers are recommended to upgrade their appliances to one of the supported versions that address the vulnerabilities.”
CVE ID
Description
Pre-requisites
CWE
CVSS
CVE-2023-4966
Sensitive information disclosure
Appliance must be configured as a Gateway (VPN virtual server, ICA Proxy, CVPN, RDP Proxy) OR AAA virtual server
Besteht ein entsprechender Vertrag für CITRIX NetScaler, welcher die regelmäßige Aktualisierung der Umgebung vorsieht, kümmern wir uns natürlich proaktiv um die Aktualisierung.
Bitte beachten Sie, dass wir keinerlei forensische Untersuchungen durchführen.
Microsoft hat überraschend und mit ungewöhnlich kurzem Vorlauf eine erhebliche Änderung im Umgang mit Konzepten für das Teilen von Daten mit externen Geschäftspartnern/Gästen in den Produkten Teams, OneDrive for Business und SharePoint Online (SPO) angekündigt. Diese befindet sich bereits in der aktiven Umsetzung und Rollout in allen weltweiten M365 Tenants. Bislang war es recht einfach, […]
Aktuell werden viele Angriffe auf Microsoft Konten gemeldet. Diese Angriffe laufen teilweise unterstützt durch künstliche Intelligenz und werden unter anderem über eine Phishing-as-a-Service Plattform durchgeführt: “Kali365”. Die resultierenden Angriffsemails sind von hoher Qualität und teilweise auch in deutscher Sprache verfasst. Details zur Gefährdung Betroffene Produkte Alle O365 Online-Services, die von Microsoft bereitgestellt werden, unter anderem: […]
Wir möchten Sie darüber informieren, dass es aufgrund der am Sonntag, den 26.10.2025 bevorstehenden Umstellung auf die Winterzeit (von 03:00 auf 02:00 Uhr) zu Problemen beim Einsatz von Citrix Provisioning Services (PVS) kommen kann. Wenn bei Ihnen Citrix PVS/MCS nicht im Einsatz ist, ist diese E-Mail für Sie nicht relevant. Wir empfehlen dringend, geplante Server […]
Wir möchten Sie dafür sensibilisieren und darüber informieren, dass Microsoft jeweils im September und im Oktober eine Deadline für länger angekündigte Härtungsmaßnahmen nunmehr alternativlos umsetzt. Bei untauglichen Ausgangsvoraussetzungen Ihrer Umgebung wird es dann zu Funktionseinschränkungen kommen, die in der “ersten Welle” auch nicht immer zweifelsfrei eine Zuordnung auf die Ursache ermöglichen, wenn die Zusammenhänge/Abhängigkeiten nicht […]
Wir möchten Sie darüber informieren, dass bezüglich der Schwachstellen (CVE-2025-7775, CVE-2025-7776, CVE-2025-8424) in Citrix NetScaler ADC auch Informationen vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) veröffentlicht wurden: Quelle: https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Cybersicherheitswarnungen/DE/2025/2025-271252-1032.pdf?__blob=publicationFile&v=4 Citrix NetScaler ADC und NetScaler Gateway: Angriffe auf ungeschützte Instanzen - bsi.bund.de Am 26. August 2025 veröffentlichte Citrix ein Security Bulletin zu drei neu entdeckten […]
Citrix hat Details zu Schwachstellen (CVE-2025-7775, CVE-2025-7776 and CVE-2025-8424) in Citrix NetScaler veröffentlicht und Fixes bereitgestellt, welche die betroffene Lücke schließen.Der Hersteller empfiehlt dringend, die entsprechende Firmware zu installieren und kommentiert folgendermaßen: CVE ID Description Pre-requisites CWE CVSS CVE-2025-7775 Memory overflow vulnerability leading to Remote Code Execution and/or Denial of Service NetScaler must […]
Sehr geehrte Geschäftspartner der braincon GmbH, Citrix hat Details zu Schwachstellen (CVE-2025-5349 und CVE-2025-5777) in Citrix NetScaler veröffentlicht und Fixes bereitgestellt, welche die betroffene Lücke schließen.Der Hersteller empfiehlt dringend, die entsprechende Firmware zu installieren und kommentiert folgendermaßen: CVE ID Description Pre-requisites CWE CVSS CVE-2025-5349 Improper access control on the NetScaler Management Interface Access […]
CITRIX hat heute umfassende Informationen über Schwachstellen in diversen Produkten veröffentlicht. Im folgenden haben wir uns erlaubt, diese für Sie übersichtlich darzustellen, mit Verlinkung auf die Herstellerinformation und Downloads, absteigend sortiert nach dem CVSS v4.0 Base Score. Produkt CVE CWE CVSS Pre-Requisites Description Link Download Citrix Application Delivery Management(NetScaler, Console,etc) CVE-2024-6235 CWE-287: Improper Authentication 9,4 […]
CITRIX hat Details zu einer sehr schwerwiegenden Schwachstelle (CVE-2023-6548 und CVE-2023-6549) in CITRIX NetScaler veröffentlicht, mit einer Bewertung von 8,2 (von 10) auf der CVSS-Skala.Es wurden Fixes bereitgestellt, welche die betroffene Lücke schließen. Der Hersteller empfiehlt dringend, die entsprechende Firmware zu installieren und kommentiert folgendermaßen: „NetScaler ADC and NetScaler Gateway contain the vulnerabilities described below.“ […]
CITRIX hat Details zu einer sehr schwerwiegenden Schwachstelle (2023-4966) in CITRIX NetScaler veröffentlicht mit einer Bewertung von 9.4 (von 10) auf der CVSS-Skala.
Es wurden Fixes bereitgestellt, welche die betroffene Lücke schließen. Der Hersteller empfiehlt dringend, die entsprechende Firmware zu installieren.